Island

1.Tag, Donnerstag:
Endlich war das Warten zu Ende, die Islandreise stand bevor. Um 4 Uhr morgens ging es los, wir machten uns auf den Weg und tragen in Neusiedl auf unsere neuen Freunde. In Schwechat hatten wir dann genügend Zeit, uns einen ersten Eindruck zu machen. Mit Entsetzen stellten wir fest, dass es sich ausschließlich um Pensionisten handelte. Nach zwei unsprektakulären Flügen und einem kurzen Zwischenstopp in Frankfurt, kamen wir endlich in Keflavik an.
Dort erwartete und sehnlichst unsere Reiseleiterin Catrin, ein fast originalgetreues Abbild unseres Gagamels. Aufgrunddessen glänzte sie nicht gerade mit Sympathie. Im Gänsemarsch folgten wir ihr zum Bus, welcher uns gleich darauf ins Hotel nach Reyjkavik brachte. Bei einer gemütlichen Stadtführung stießen wir auf das kreative isländische Jungvolk. Mit gelben T-Shirts, Zuckerwatte und Hotdogs empfingen sie uns in der Fußgängerzon und rundeten so die Charityveranstaltung mit Hiphop Sounds ab. Verwirrt watschelten unsere Pensionisten durch die Menge. Mit prüdem Blick prüfte das ältere Semester die Kondomaction der jungen Generation.
Trotz Catrins Vorwarnung, das Warmwasser rieche nach Schwefel, war uns am Abend in der Dusche zum Kotzen.

2. Tag, Freitag:
Wir irrten verzweifelt durch Reykjavik auf der Suche nach dem angeblich besten Hotdog der Welt, der sich letztendlich doch nur als mittelmäßig entpuppte. Danach ging es zum Nationalpark Thingvellir, wo wir das Auseinanderdrifter der eurasischen und amerikanischen Kontinentalplatten bestaunten. beim Befahren der Hochlandroute Kalidalur wurden wir auf die Elfen aufmerksam gemacht. Kurs darauf rissen wir uns die Haare heraus, um ein Tauschgeschäft einzugehen. Es folgte der Erste von gefühl8ten 1000 Wasserfällen.
Catrin machte uns auf die genüsslichen Paradeiser aufmerksam, jedoch können sie mit unseren Burgenländischen nicht mithalten. Endlich fanden wir neue Freunde: Fr. Gols (Christine) und Fr. Neusiedl (Anni). Um Anni auf den neuesten Stand zu bringen, erklärten wir ihr kurzerhand Whatsapp, was sehr aufregend für sie war.
Bei eienem nächtlichen Spaziergang stellten wir fest, dass das Meerwasser NICHT zum Baden taugt.

3. Tag, Samstag:
Am Vormittag bestiegen wir einen Vulkan, auf dessen Gipfel wir auf einen Krater herabblickten. Wir machten einen kurzen Zwischenstopp am Friedhof der Kuscheltiere und sahen 1000 Sterne in einer spooky Kirche. Die Katze, die sich zufällig in der Sonne rekelte, war ein gutes Alibi, um dem Beten zu entkommen. Katrins Kopfschmerzen und frische Beule machten uns schnell darauf aufmerksam, dass die Isländer in den letzten 150 Jahren gewachsen sind. Am späten Nachmittag lernten wir den einzigen, deutschsprechenden, katholischen, isländischen Pfarrer kennen und feierten eine Messe mit Martin und Björni. Und schon wieder mussten wir am Abend für unseren nächtlichen Dring 10€ hinblättern.

4. Tag, Sonntag:
EIn interessanter und vor allem stressreicher Tag stand uns bevor. Schon wieder ein Wasserfall. Schon wieder ein Krater, aber kein richtiger. Sondern ein Pseudokrater. Wie spannend!
Wir machten einen fast sommerlichen Spaziergang durch Lavaformation und trafen auf eine Irre mit Islandpulli. Es stellte sich heraus: Catrin hat Freunde! Prompt machte auch sie sich bei uns unbeliebt.
Dank dem vollgestopften Programm am Vormittag, hatten wir nur eine Stunde Zeit, im Myvatn zu baden und um Mittag zu essen. Katrins Befürchtungen wurden wahr. Gemeinschaftsumkleide und nacktes Duschen standen am Programm. Drauf g’schissn! (Für Pöcki: drauf pfiffn!). Mit Badebekleidung wuschen wir uns gründlichst mit Seife, ohne die Haare zu waschen. Skandal …. (um Rosi)! Gleich darauf sprangen wir ins heiße nass und waren verblüfft über die Heilkräfte des Schwefels.
Den Gestank des Schwwefels wurden wir auch am Nachmittag nicht los. Bei der Fahrt ins Hotel bekamen wir Darias reizenden Charme zu spüren. Gott sei Dank ist Bkörni nicht in die Grotte gefallen und auch nicht zwischen Europa und Amerika verloren gegangen, somit konnte er mit Zigarillo Man und uns zu Abend essen. Wir waren überrascht von dem reichhaltigen Buffet. (Pferd, Ox, Lamm, Zunge, Herz etc.)

5. Tag, Montag:
Nach einem traumhaften Frühstück wie im Schlaraffelland, machten wir uns auf dein Weg zu einem *trommelwirbel* Wasserfall. Zurück im Bus berichtete uns Catrin über ein Ei-genartiges Kunstprojekt. Dieses zeigt die dort vorkommenden Vogeleiner in Großformat aus Marmorstein. Über die Sinnhaftigkeit dieses Projektes könnte man streiten. Ein weiteres sinnfreies Highlight war Petras Steinesammlung, welches wir nicht besichtigten und uns dafür ein Bier gönnten.
Ein Tagesziel unserer Tour waren die – überraschenderweise recht unspektakulären – Ostfjorde, die wir mit dem Bus ca. 200 km entlang fuhren. Nach der langen Fahrt ereichten wir unser Domizil mit fantastischen Meeresblick. Um uns vor dem gefährlichen Möwen zu schützen, riet uns Catrin und als Teletubbies zu verkleiden, damit unser Haupt nicht attackiert wird.
Unsere nächste Destination war atemberaubend, einzigartig und blau, sehr blau. Durch die Gletscherschmelze des Vatnajökull hat sich ein immer größer werdender See gebildet, in dem sich meterhohe Eisberge befinden. Beim Bestaunen dieser Eisberge stellte Anni schockiert fest: Die Eisberge bewegen sich!!! Nach einer wissenschaftlichen Erklärung von Bettina unnd Katrin ging ihr ein Licht auf: Die Eisberge schwimmen!!!
Eine einprägsame Bootsfahrt durch das Eis und das Verkosten des über 1000 Jahre alten Gletschereises rundeten die Besichtigung ab. Rosi war ganz verwundert und fragte interessiert, zu welcher Jahreszeit das meiste Eis vom Gletscher abbrechen würde.
Sowohl Anni, die heimlich ein Selfie mit uns wollte und Rosi, die schon mal die Alpen durchwandert war, erheiterten unsen Abend. Und noch mehrere lustige Gespräche folgten.

6. Tag, Dienstag:
Der Tag begann mit einer Wanderung zu einer Gletscherzunge. Bei der nächsten Station wurde uns vor Augen geführt, was so ein Vulkanausbruch in Island alles anrichten kann. Wir sahen die Überreste einer zerstörten Brücke, die Zugleich einen Rastplatz für müde Touristen bieten oder einem Spielplatz für Americaner.
Um das Beten nicht zu verlernen, zeigte uns Catrin einen “Kirchenboden”, der aber nichts mit einer Kirche zu tun hatte. Aufgrunddessen beteten wir sogleich das Vater unser.
Sogar in Island lies uns Justin Bieber keine Ruhe. WIr besichtigten ein moosbedecktes Lavafeld, worauf Justin bei einem seiner Videodrehs wild herumhüpfte und so nicht nur das isländische Moos für mehrere hundert Jahre zerstörte.
Den berühmtesten Vulkan der Welt bekamen wir ebenfalls zu Gesicht. Catrin versuchte uns mit ihrer undeutlichen Ausprache klar zu machen, wie man Ejafjallajökull ausspricht. Fazit: sie hatte wenig Erfolg. Wie sich später dann darstellte, verfolgte der Vulkaneinige Mitreisende sogar bis in den Schlaf.
Bevor wir den Tag mit Wasserfällen abschlossen, beobachteten wir die Papageientauer am pechschwarzen Strand.

Tag 7-9 folgt.

7.Tag, Mittwoch:
Landmannakaugar (bunte Berge, Lavafeld, Hochtemperaturgebiet)
Fotostop See
Fotostop Kratersee

8.Tag, Donnerstag:
Kirche, Godwana Choirs
Pferdeshow, Paradeisa
Foxafoss, Godafoss
Geysire
Reykjavik
Blaue Lagune
Flughafe, München, Wien

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